Weiterlesen ...Mit viel Engagement und Arbeitseinsatz hat der Vorstand des Schweizerischen Haflingerverband (SHV) die vielen Neuerungen und Anpassungen umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2016 werden die Weisungen für die Hengstkörung und für die Beurteilung der Jungstuten nun realisiert. Die Anstrengung des Vorstandes, sich auf internationaler Ebene zu etablieren, können durchaus als Erfolg gewertet werden. 

sle/ Nachdem die Anpassungen des neuen Zuchtprogramms des SHV abgeschlossen und vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) genehmigt wurden, arbeitete der Vorstand des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) unter der Führung des Präsidenten Peter Zimmermann im letzten Jahr intensiv an der Umsetzung und den Anpassungen. Der SHV schloss mit dem italienischen Nationalverband, dem Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband und dem Haflinger Pferdezuchtverband Tirol einen Kooperationsvertrag seine Zuchtbuchordnung neu nach dem Zuchtziel der Haflinger Rassekommission auszurichten. Dies beinhaltet auch das seit dem 1. Januar 2016 geltende Selektionsmodell, welches nun aktiv von den Richtern eingesetzt wird. Da alle Vertragspartner, sowie der SHV auch Mitglieder der Haflinger Welt-, Zucht- und Sportvereinigung (HWZSV) sind, arbeiten alle nach dem gleichen System, haben dieselben Ziele und vereinen sich zu einem grossen „Haflingerverbund“.


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Die zielorientierten Neuerungen des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) werden nun umgesetzt. Trotz dem Anschluss an den italienischen Nationalverband ANCRHAI kann der SHV seine Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit beibehalten und befindet sich auf sicherem Weg in die richtige Richtung

(sle) Die ersten Neuerungen des SHV wurden an der Hengstkörung vom 5. März in Bilten (GL) bereits umgesetzt, so informierte der Präsident Peter Zimmermann (Trachselwald) die 36 anwesenden Delegierten der sechs verschiedenen Haflingerzuchtvereine/-genossenschaften an der ordentlichen 22. Delegiertenversammlung vom Samstag, 19. März in Reiden (LU) über die weiteren Schritte und die kommenden Veranstaltungen. Weil der Verband seit 2014 keine Bundesbeiträge erhält, musste der SHV den Gürtel in den letzten Jahren schon erheblich enger schnallen. Die Neuorganisation, der Datentransfer des Herdebuches und der Zuchtwertschätzung durch den italienischen Haflingerverband kommen in der diesjährigen Rechnung zur Verbuchung. Neu bekommen alle Mitglieder die „Original Haflinger News“ vom Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband als offizielles Publikationsorgan zulasten des SHV frei Haus zugesandt. Ein neues Corporate Design, sowie ein neuer Internetauftritt verursachen zusätzliche Kosten. Alle Neuerungen wurden durch einen erheblichen Verlust im Budget 2016 ausgewiesen. Die Delegierten nahmen ohne Wortmeldungen das Negativbudget einstimmig an, im Bewusstsein, dass alle zukunftsorientierten Anpassungen nötig sind.


Die Genehmigung der neuen Herdebuchordnung des Schweizerischen Haflingerverbandes (SHV) erforderte eine ausserordentliche Delegiertenversammlung. Ohne Gegenstimmen wurde das neue Zuchtprogramm angenommen und tritt per 1.1.2016 in Kraft.

Wichtigster Punkt der ausserordentlichen Delegiertenversammlung vom Samstag, 19. Dezember in Reiden (LU) war die Abstimmung über das neue Zuchtprogramm des SHV. Bereits vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) vorgeprüft, kann es nun nach Annahme der Versammlung definitiv zur Genehmigung eingereicht werden. Das Zuchtziel gestützt auf die Vorgaben des Welthaflingerverbandes (HWZSV). Das Selektionsmodell des italienischen Nationalverbandes (ANACRHAI) fliesst ebenfalls mit ein, Software und Datenverwaltung werden künftig durch den Südtiroler Haflinger Pferdezuchtverband (SHPZV) gewährleistet. Auch die nötige BLW Verbandsvorgabe einer jährlichen Zucht-wertschätzung der Schweizer Haflinger kann mit dem optimierten Datenaustausch gesichert werden. Mit dem neuen Index können die Züchter künftig ihre Pferde auf internationaler Ebene in aussagekräftigeren Vergleich bringen.