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2016 05 21 js 03 Escara 088

 Die äusserst typvolle und harmonische Escara, Tochter von Amaretto di Saronno, überzeugte das Expertengremium des Schweizer Haflingerverbandes (SHV) im luzernischen Dagmersellen. Mit viel Adel und Charme ausgestattet erhielt sie an der Jungstutenschau das Prädikat „Miss Schweiz 2016“.

sle/ Der schweizerische Haflingerverband (SHV) organisierte zusammen mit der Haflinger Pferdezuchtgenossenschaft Zentralschweiz die diesjährige gesamt-schweizerische Jungstutenschau am Samstag, 21. Mai auf der Reitanlage Dagmersellen (LU). Im Schritt und Trab präsentierten sich die 15 dreijährigen Remonten und zeigten im anschliessenden Freilauf ihre weiteren Qualitäten. Als Novum wurden die Stuten durch die SHV-Richter Fritz Grossen (Aeschi b.Spiez) und Daniel Steinmann (Rüti), sowie dem Zuchtrichter Helmut Breitenberger der Nationalen Vereinigung der Pferdezüchter der Rasse Haflinger Italien (ANACRHAI) für die Eintragung ins Herdebuch des ANACRHAI nach dem neu eingeführten 5-Noten-System beurteilt und kategorisiert.

Ausgezeichnete Schweizer Jungstuten

Die Siegerin, sowie die Reservesiegerin kommen aus dem Toggenburg und sind beides Töchter von Amaretto di Saronno. Mit der Endbewertung IB (Sehr gut) wurde die äusserst typvolle, gangstarke und mit viel Ausstrahlung ausgestattete Escara (Amaretto di Saronne – Arthos) der Züchterin Irene Forrer (Wattwil) zur „Miss Schweiz“ gekürt. „Sie verfügt über viel Charme und verkörpert die rassetypische Haflingerstute, die wir so gerne sehen. Hochgestellt, mit viel Beinfreiheit zeigt sie ihre ausgezeichneten Grundgangarten, die später unter dem Sattel oder am Wagen einen hohen Komfort bieten werden“ schwärmte der italienische Richter Helmut Breitenberger. Wie schon im letzten Jahr stellte Leni Weber (Wattwil) die Reservesiegerin. Ihre Alisha (Amaretto di Saronno – Aragon) verfügt über viel Ausdruck, ein ausgezeichnetes Fundament und erhielt das Prädikat IIA+ (gut+). Mit seiner Stute Mirna vom Schlossgut (Stern – Amstrong) sicherte sich Wendelin Aebischer (Bösingen) den dritten Podestplatz. Auch Mirna wurde mit IIA (gut) bewertet und besticht mit ihrem Adel, sowie ihrer harmonischen Erscheinung. Sechs weitere Stuten wurden in die Kategorie IIA (gut) eingeteilt und die restlichen sechs Jungstuten erhielten die Klassierung IIB (befriedigend). Die Schweiz verfügt über eine kleine, aber auf einem guten Fundament basierende Haflingerpopulation, die für den weiteren Einsatz in der Schweizer Haflingerzucht sicherlich eine attraktive Offerte bieten dürfte.

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